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Der Speedtest liefert für viele User des Internets der Nachweis dafür, dass die Leistung des eigenen Providers gar nicht so hoch ist, wie im Vertrag oder in der Werbung angegeben. Nun gibt es für den Verbraucher eine riesige Auswahl an Speedtests, doch eins haben sie alle gemeinsam: Es wird grundsätzlich nicht die Geschwindigkeit erreicht, die vom Anbieter versprochen oder angegeben wurde. Dieser verweist dann in der Regel auf die schöne Formulierung…“ mit bis zu…“, und der Endnutzer muss sich damit abfinden.

Viele Benutzer eines Speedtests wissen aber gar nicht, dass es unterschiedliche Faktoren gibt, die auf diesen Speedtest einwirken und somit die maximale Downloadgeschwindigkeit, die von diesem ermittelt wird, negativ beeinflussen. Nachfolgend werden wir ein paar Tricks und Tipps ansprechen, die dem Speedtest zu einem zuverlässigeren Ergebnis verhelfen können.

Die optimale Verkabelung:

Bevor ein Speedtest durchgeführt wird, sollte der PC oder Laptop via LAN-Kabel mit den Router oder DSL-Modem verbunden werden, denn so wird ein Direktanschluss zum Internet hergestellt. Darüber hinaus sollte auch darauf geachtet werden, dass keine weiteren Computer den Internetzugang nutzen und der Router an einer offenen, hoch gelegenen Stelle in der Wohnung steht, wenn der Test über W-LAN durchgeführt wird. Ein weiterer Punkt ist, dass der Test zu unterschiedlichen Tageszeiten oder an verschiedenen Tagen durchgeführt werden sollte, da die Nutzung der Bandbreite je nach Uhrzeit beziehungsweise Userdichte variieren kann. Ebenso sollte vermieden werden, während des Tests auf dem Computer weitere Programme laufen zu lassen, die mit dem Internet verbunden sind oder dieses zu Updatezwecken nutzen. Dass die Hard- und Software auf einem halbwegs aktuellen Entwicklungsstand sein sollte wird an dieser Stelle vorausgesetzt, denn mit einem veralteten Rechner oder Router lässt sich natürlich keine optimale Geschwindigkeit erreichen.

Soviel zu den Dingen, die vor der Durchführung eines Speedtests beachtet werden sollten. Nun noch ein paar hilfreiche Tipps für den Fall,  dass trotz der Beachtung der oben genannten Faktoren die Bandbreite weit unter der zu erwartenden Leistung liegt:

Der  W-LAN Router sollte optimal eingestellt sein, denn eine schlechte W-LAN Verbindung ist meisten die Ursache für eine zu geringe Bandbreite. Wenn es im Haus mehrere drahtlose Netzwerke gibt, sollte ein relativ freier Kanal oder eine freie Frequenz gewählt werden. Bei verschiedenen Routern kann man die verfügbaren Kanäle beziehungsweise Frequenzen direkt auf einem Statusmonitor einsehen und bei Bedarf entsprechend umstellen (ein Beispiel hierfür liefert die Fritz Box 7270).  Wenn das neuere Windows Vista oder Windows Sieben noch nicht als Betriebssystem auf dem heimischen Rechner laufen, stellt das Programm „TCP Optimizer“ ein nützliches Hilfsmittel dar, um die Netzwerkkarte optimal zu konfigurieren. Für den Fall, dass der Speedtest zwar positiv ausgefallen ist, Downloads aber dennoch sehr lange dauern, empfiehlt es sich, einen Downloadmanager zu nutzen.

Fazit:

Speedtests können durchaus die wahre Geschwindigkeit eines Internetanschlusses analysieren – die Voraussetzungen für ein möglichst exaktes Ergebnis sollten aber unbedingt eingehalten werden.

Eine Auswahl aktueller Speedtests auf Kabel Deutschland Partner…

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